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Von der Kur- und Badeanstalt zum Veranstaltungsort

Der Kursaal in Bad-Cannstatt ist ein ehemaliges Kurgebäude und wurde nach den Plänen von Nikolaus von Thouret gebaut.
Im Still des Klassizismus wurde der erste Teil des Kursaals erbaut und diente als Kur- und Badeanstalt. Zusammengesetzt aus einen großen und einem kleinen Kursaal, gibt es dieses Kurgebäude seit Beginn des 20. Jahrhunderts.
Mit der Unterstützung von König Wilhelm dem 1. handelte es sich bei dem Kursaal um eine offene Trinkhalle. Nachdem aber der Kursaal 1943 ausbrannte, folgte 6 Jahre später der Wiederaufbau (1949).
Seitdem verfügt der schlossartige Kursaal über einen Brunnenhof mit Trinkkuren und verschiedene Tagungs-und Veranstaltungsräumen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit sich im Kursaal das Ja-Wort zu geben. Hochzeiten sind sehr begehrt.
Heute wird Kursaal eigentlich nur noch als Restaurant und Veranstaltungsort genutzt. Auch wir von ONETASTE Media nutzen diesen Veranstaltungsort für Weihnachtsfeiern oder ähnliches.

Erweiterung durch den „Kleinen Kursaal“

Ergänzt wurde der Große Kursaal zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den „Kleinen Kursaal“, der nach Plänen des Stuttgarter Architekten Albert Eitel erbaut wurde. Dieses in den Jahren 1907-09 geschaffene Jugendstilgebäude befindet sich südwestlich von Thourets Bau und war mit diesem zunächst nicht verbunden. 1976 fand eine Restaurierung statt. Der Große und der Kleine Kursaal wurden 1978 durch einen modernen Bauteil miteinander verbunden.
Im Eingangsbereich des Kleinen Kursaals befindet sich ein Porträtmedaillon, das den Wohltäter der Stadt, Ernst Ezechiel Pfeiffer, darstellt. Es wurde von Emil Kiemlen geschaffen. An der Außenwand zum Großen Kursaal hin ist eine Tafel angebracht, die an die Verkündung der Charta der Vertriebenen im Jahr 1950 erinnert. Vor dem Kleinen Kursaal steht eine Büste von Robert Stolz. Dieser war vor dem Ersten Weltkrieg zeitweise Kurkapellmeister in Cannstatt.
Unmittelbar an den Kursaal Bad Cannstatt schließt sich der Kurpark an, der, z. T. auf steil ansteigendem Gelände gelegen, alte Baumbestände aus dem 19. Jahrhundert aufweist. Im Kurpark befindet sich die Daimler-Gedächtnisstätte, ein einstiges Gewächshaus, in dem Daimler ab 1882 arbeitete. Unterhalb dieser Werkstatt steht das 1902 geschaffene erste Daimlerdenkmal von Emil Kiemlen; oberhalb steht der Daimlerturm. Dieses „Tusculum“ Daimlers wurde 1894 aus Travertin erbaut, der beim Bau der Umgehungsbahn in unmittelbarer Nähe abgebaut wurde. In den 1930er Jahren wurde der Turm aufgestockt.

Wir von ONETASTE Media helfen Ihnen sehr gerne dabei, Ihre individuelle Firmenfeier, Weihnachtsfeier, Hochzeit zu organisieren.

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